Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

eine Glosse zum Thema Walfang im Pazifik
Wenn man den neusten Meldungen traut, werden in diesem Jahr keine Wale in der Arktis getötet. Der Usurpator, der die Krone an sich gerissen und Tokio den Walfang in der Antarktis verboten hat, thront in Den Haag. Der kleine Inselstaat im Pazifik muss sich also einer Macht vom anderen Ende der Welt beugen. Diese Untersagung ist ein direkter Angriff auf die Tradition des japanischen Volkes zu deuten. Kultur verbieten bedeutet: Menschlichkeit verbieten. Ein erster Schritt um eine Ethnie der eigenen einzuverleiben.
Zu den Aggressoren gehört auch die Internationalen Walfangkommission (IWC). Um der IWC gerecht zu werden, soll Japan erklären, dass die Tötung der Tiere zu Forschungszwecken nötig ist. Kultur kann erforscht werden, allerdings ist der Nachweis leider nicht erbringbar. Diesen aberwitzigen Forderungen kann Tokio leider nichts entgegenbringen. Zu allem Überfluss wacht die Tierschutzorganisation Sea Shepherd in den Gewässern der Antarktis. Und eben diese Organisation ist die einzige, die in dieser Sache mit Sicherheit Wort halten wird: Aktiv gegen die Ausrottung der Tiere zu kämpfen.